Jaguar E-Pace: Wonneproppen mit Sportgenen

2018 Jaguar E-Pace

Der Jaguar F-Pace hat den Briten zu einem enormen Absatzschwung verholfen. Jetzt soll der kleine Bruder E-Pace, quasi der Baby-Jaguar, nachziehen und den Erfolg eine Klasse weiter unten fortsetzen. Soweit die Ausgangslage. Noch ein (Kompakt-)SUV. Wie sich der jüngste Jaguar-Spross von der Masse abheben soll, ist den Briten offensichtlich klar: Design und Sportlichkeit! Diesem Plan stehen jedoch zwei Probleme im Weg. Während sich das eine erstaunlich gut kaschieren lässt, könnte das andere den Plan tatsächlich gefährden.

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Audi RS5: Eiskalter Spitzensportler

2017 Audi RS5

Wie gut, dass es Audi – natürlich gegen Aufpreis, nämlich 130 Franken, um genau zu sein – ermöglicht, die Ambientebeleuchtung individuell einzustellen. So kann der gesamte Innenraum in kühles, eisblaues Licht getaucht werden. Dieses gedämpfte Licht spiegelt den Charakter des RS5 Coupés perfekt wider. Audi schafft es, ein extrem tolles Auto mit nicht infrage zu stellenden Fähigkeiten zu bauen. Der RS5 ist unfassbar schnell, dazu unglaublich präzise… Doch mein Blut zum Kochen bringt er leider erst, wenn ich das Tempolimit, sagen wir mal, grosszügig interpretiere. Mein Versuch, mich mit dem Audi RS5 zu erwärmen, erzählt in fünf Akten.

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Skoda Octavia RS 245: Sportler mit Mass

2017 Skoda Octavia RS

Keine Frage, der Skoda Octavia RS ist im Schweizer Strassenbild weit verbreitet und einen Fabia RS gab es auch mal. Dennoch verbindet man die Tschechen nicht unbedingt mit Sportlichkeit. Pragmatismus und ein smartes Package, das sind schon eher gängige Skoda-Werte. Kein Wunder also, dachte ich mir nichts besonderes im Vorfeld des Tests. Halt ein Octavia mit etwas mehr Pfupf… Böser Fehler! Der Octavia RS 245 entpuppte sich im Test als eine wahre Fahrmaschine! Zwar bleibt die Vernunft stets an Bord, aber das hat auch Vorteile.

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Jaguar XF Sportbrake: Die Krallen müssen gewetzt werden

2017 Jaguar XF Sportbrake

Der Jaguar XF Sportbrake steht sinnbildlich dafür, was uns die CO2-Grenzwerte antun. Erst kürzlich habe ich ein Buch gelesen, dessen Autor in seinen Beschreibungen «Jaguar mit zwölf Zylindern» verwendete. Der gute Mann lebt wohl noch in vergangenen Zeiten! Den neuen, fast fünf Meter langen Kombi gibt es praktisch nur mit ordinären Vierzylindern, lediglich das Topmodell fährt mit einem V6 vor. Angesichts des eher schmächtigen Motoren-Angebots läuft man schnell Gefahr, eine ziemlich antriebslose Raubkatze vor die Tür gestellt zu bekommen.

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Subaru WRX STi: One last ride

2018 Subaru WRX STi

Eigentlich liegt es mir fern, melancholische Töne anzuschlagen. Doch leider sind wir drauf und dran, eine Ikone zu verlieren: Den Subaru WRX STi. Die sich jährlich verschärfenden Grenzwerte für die CO2-Emissionen zwingen Subaru, die Rallye-Legende in Europa aufgrund den zu hohen Emissionen vom Markt zu nehmen. Herzliche Gratulation, ich hoffe, alle Grünen sind glücklich darüber! Um den charakterstarken Nippon-Sportler gebührend zu verabschieden, habe ihn mir nochmal zum Test geholt. Nehmt Anteil an der Abschiedsfahrt dieses Sportlers, der zwar nicht perfekt ist, aber mehr Rückgrat zeigt als viele andere Weichspüler da draussen.

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Renault Koleos: Mit Klasse gegen die Masse

2017 Renault Koleos

Aber hallo, was für eine Verwandlung: Im Vergleich zum biederen Vorgänger ist der neue Koleos ein richtig strammer und hübscher Bursche geworden! Das sollte er auch, denn für die Franzosen ist das SUV nichts Geringeres als das Top-Modell. Weniger offensichtlich ist die Tatsache, dass er technisch sehr eng mit dem Nissan X-Trail verwandt ist, der im Test mit einigen Schwächen zu kämpfen hatte. Kann sich der Koleos dennoch behaupten?

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GIMS 2018: Trends und Impressionen

Toyota Supra Racing Concept

Was bringt die Zukunft? Im Moment versucht uns jeder Autohersteller seine Vision – sprich, sein Concept Car – als die zukünftige Mobilität zu verkaufen. Zum einen sind rollende Lounges zu sehen: Manche noch mit Lenkrad, andere verzichten gleich gänzlich auf die Bedienelemente. Auf der anderen Seite sieht es aktuell noch aus, als ob die Sportwagen nochmals durchatmen dürfen. Es gibt zusätzliche Varianten der neuen Alpine, das Mustang-Facelift sowie je ein Track-Tool von Ferrari und McLaren.

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Kia Stonic: Die graue Maus, die gar nicht so grau ist

2017 Kia Stonic

Was hat man sich bei Kia nur dabei gedacht? Da wird ein lässiger, jugendlicher Crossover in pfiffigen Farben lanciert und wie bekomme ich mein Testauto? In tristem Grau. Der Innenraum ist keinen Deut besser: Schwarz in Grau, es kommt mir fast das Gähnen. Etwas mehr Mut zur Farbe bitte! Glücklicherweise hat sich der Stonic im Test als deutlich fröhlicher erwiesen, als man es aufgrund seiner Farbgebung vermuten könnte.

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Penthouse: Mercedes S-Klasse

2017 Mercedes S-Klasse

Nein, einen exklusiven Ausblick bietet die S-Klasse nicht. Ebenso sucht man einen bordeigenen Whirlpool vergebens in der Aufpreisliste. Doch ansonsten bietet die Luxuslimousine ziemlich alles, was man in ein Auto packen kann – sowohl technologisch, als auch stilistisch und einrichtungsmässig. Ich möchte gar nicht lange um den heissen Brei herumreden. Die S-Klasse ist ein perfektes und fehlerfreies Auto. Hier stellt sich nicht die Frage, woran es scheitern soll, sondern, wo man einsteigt: Vorne links oder hinten rechts.

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VW Arteon: Die wahre Spitze?

2017 VW Arteon

Ist VW Premium, oder nicht? Für die einen ja, für die anderen nein. VW selber zielt in Richtung Premium, ohne sich selber Premiumhersteller zu nennen. Phuu, würde es hier um eine Beziehung gehen, dann wäre «es ist kompliziert» wohl die richtige Bezeichnung! Fakt ist: Premium heisst Prestige und Prestige wiederum rechtfertigt hohe Preise. Beim Arteon ist der Fall ziemlich klar, denn die schicke Coupé-Limousine ist definitiv kein Billigheimer, sonders bietet als Top-Modell von VW die geballte Stärke von Wolfsburg.  Nebst tadellosem Fahrverhalten bietet der Arteon fast schon verschwenderische Platzverhältnisse. Für ein selbst ernanntes Top-Modell ist der Wolfsburger allerdings nicht konsequent genug.

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Volvo XC60: Ich rolle, also bin ich

2018 Volvo XC60 R-Design

Dieser Testwagen «gehörte» nicht mir alleine, sondern befindet sich für ein Jahr im Fuhrpark der auto-illustrierte. So, wie jeder Mensch seine eigene Persönlichkeit hat, hat auch jeder seine eigenen Vorlieben, wenn es um die Einstellungen im Auto geht. Und im Volvo XC60 gibt es jede Menge einzustellen! Stets alles aufs Neue einzustellen, nachdem Redaktionskollegen damit gefahren sind, wäre ein ganz schöner Krampf vor Antritt der Fahrt. Doch dem XC60 liegt es fern, seinen Fahrern Krämpfe zu verursachen. Nichtsdestotrotz sind die Preisliste sowie die Benzinabrechnung starker Tobak.

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Überfluss: Audi RS4

2017 Audi RS4

Eines meiner Werkzeuge, die ich beim bloggen regelmässig zu Hilfe ziehe, ist der Duden. Überrascht musste ich feststellen, dass unter der Erklärung des Begriffs «Überfluss» der Audi RS4 nicht wenigstens als Beispiel aufgeführt ist. «Der Audi RS4, ein Kombinationskraftwagen mit Leistung und Platz im Überfluss», oder so was ähnliches dürfte ohne Übertreibung dort stehen. Mit Kind und Kegel gemütlich in die Skiferien verreisen? Ein Klacks für den RS4. Alleine den Berg hoch donnern? Gern, jederzeit. Das schwächste Glied in der perfektionistischen RS4-Kette ist zweifelsohne der Fahrer. Und doch gibt es etwas, was er nicht so gut kann…

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Nissan Qashqai: Alte Liebe rostet nicht

2017 Nissan Qashqai

Also gut, ich gebe es zu, ich bin ein Nissan-Fan. Als mich Koray anfragte, ob ich zwei Nissan testen möchte, benötigte ich keine lange Bedenkzeit. Trotz meiner grossen Sympathie für die Marke, wollte ich den Autos möglichst neutral gegenübertreten. Wie ihr vielleicht gelesen habt, fuhr ich als erstes den X-Trail. Dieser konnte mich leider nicht vollends überzeugen, da halfen auch die ganzen Vorschusslorbeeren nichts. Doch bevor ich mich emotional von der Marke entkoppelte, gab ich dem Qashqai eine Chance. Keine einfache Gelegenheit!

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VW T-Roc: Da wäre Dagobert Duck neidisch

2017 VW T-Roc

Wer kennt ihn nicht: Dagobert Duck, die reichste Ente der Welt – bekannt für seine knallharten Verhandlungstechniken und seinen unübertroffenen Geiz. Würde der Fantastilliardär in den Automobilbau einsteigen, so würde er höchstwahrscheinlich ein Auto wie den VW T-Roc lancieren. Einen hippen, lässigen Crossover. Das Segment, das aktuell am stärksten wachst. Angesichts der zu erwarteten Absatzprognosen würden Dagobert’s Augen sich bestimmt in Taler-Zeichen verwandeln! Allerdings würde der Knauser an mehreren Orten den Sparhebel ansetzen, um die Fertigungskosten möglichst tief zu halten. Mittels einer gross angelegten Werbekampagne würde er sein Auto dann als etwas besonderes anpreisen – zu einem entsprechenden Preis. Genauso verhält es sich beim T-Roc!

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Nissan X-Trail: Der Ausgeschlafene

2017 Nissan X-Trail

Habt ihr in eurem Umfeld auch Menschen, die immer total ausgeschlafen sind? Solche, bei denen man sich fragt, woher sie nur die Zeit nehmen, immer entspannt und ausgeglichen zu sein. Genau an so jemanden erinnert mich der Nissan X-Trail. Dieser tritt total relaxt in der SUV-Masse auf. Dort, wo sich die anderen SUVs um die besten Plätze in Sachen Design und Motorenstärke streiten, reiht sich der X-Trail gemütlich auf den hinteren Reihen ein und verfolgt die Rangelei zwischen den Platzhirschen. Das ist jetzt nicht unbedingt eine schlechte Charaktereigenschaft, mir fehlten aber die berühmten Ecken und Kanten, damit das Auto bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

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Mazda CX-5: Die Suche nach dem Fortschritt

2017 Mazda CX-5

Der neue Mazda CX-5 hat ein Problem: Sein Vorgänger war gut. So gut, dass sein komplett neuer Nachfolger eigentlich auch ein grösseres Facelift sein könnte, denn grosse Neuerungen sucht man leider vergebens. Der sympathische Japaner muss sich puncto Technik, Ausstattung und Preis zwar keineswegs von der Konkurrenz verstecken. Es steckt sogar mehr in ihm drin, als man denkt. Dennoch bleibt das Gefühl, dass da mehr möglich gewesen wäre.

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Kia Optima PHEV: Teures Gewissen

2017 Kia Optima SW PHEV

Auch Kia startet mit der Elektrifizierung seiner Modellpalette. Während lange Zeit der elektrische Soul der einzige Stromer-Vertreter im Portfolio war, sind seit Herbst dieses Jahres der Niro und der hier getestete Optima als Plug-in-Hybrid erhältlich. Der Niro verfügt über denselben Antrieb wie der getestete Hyundai Ioniq PHEV, während der grosse Optima für angenehmes Vorwärtskommen über mehr Leistung verfügt. Leider kämpft der technisch einwandfreie und komfortable Sportswagon wie so viele Plug-in-Hybride mit seinem Preisschild.

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Hyundai Ioniq PHEV: Das Grüne vom Himmel

2017 Hyundai Ioniq PHEV

Den Hyundai Ioniq gibt es gleich als Trio: Ein konventioneller Hybrid, der hier getestete Plug-in-Hybrid sowie eine rein elektrische Variante stehen zur Wahl. Meine Testwahl fiel auf den PHEV, da der normale Hybrid denselben Antrieb wie der Kia Niro nutzt und der Stromer mit knappen 280 Kilometern NEFZ-Reichweite trotz neuem Baujahr im Vergleich zur Konkurrenz bereits wie von gestern wirkt. Bietet der Plug-in-Hybrid also das Beste aus zwei Welten? Jein – denn einerseits mag der Teilzeitstromer tiefe Temperaturen nicht, andererseits wird die teure Technik teilweise anderswo eingespart. Schade, denn der Antrieb ist ausgereift und konsequent.

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Hyundai i30: Am Ziel angekommen

2017 Hyundai i30

Schon seit Jahren wird der Hyundai i30 als die günstigere und kaum schlechtere Alternative zum Klassenprimus VW Golf gehandelt. Mit der dritten Generation ist Hyundai wohl definitiv dort angekommen, wo sie sein wollen. Preislich attraktiv ist der Kompakte nach wie vor, doch mittlerweile hat er so viel auf dem Kasten, dass der Konkurrenz angst und bange werden sollte. Nur mit der Lupe finde ich das Haar in der Suppe und das Problem der Unscheinbarkeit löst Hyundai neuerdings mit dem i30N.

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Range Rover Velar: Juwel auf Abwegen

2017 Range Rover Velar

Man könnte, wenn man wollte. Aber man will nicht. Definitiv nicht. Ins Gelände? Mit diesem Schmuckstück? Nein, danke! Dafür ist der Velar viel zu schön, selbst wenn er als Range Rover natürlich zu allen Schandtaten abseits befestigter Strassen bereit wäre. Was die Briten auf die Räder gestellt haben, ist zweifelsfrei etwas vom erotischsten, was man im SUV-Segment generell haben kann. Auch technisch ist der Velar aktuell das Fortschrittlichste, was Range Rover zu bieten hat. Die Marketing-Leute scheinen um den guten Wurf Bescheid zu wissen, denn entsprechend teuer ist der Velar.

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