BMW X3 M40i: Zeig mir deinen Zaubertrick

2018 BMW X3 M40i

Dass BMW-Modelle keine Spassbremsen sind, dürfte heute jedem klar sein. Wenn sich dann auch noch die M GmbH ein Auto zur Brust nimmt, und sei es «nur» als M Performance Modell, dann bleibt kein Auge trocken! Es ist erstaunlich, wie der zwei Tonnen schwere X3 M40i den Spagat zwischen Familienkutsche und Sportler bravourös meistert. Manchmal scheint es, als würde die Physik eine Ausnahme für das SUV machen. Allerdings wird spätestens an der Tankstelle klar, dass doch keine Magie im Spiel ist.

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Ford Fiesta ST: Eier aus Stahl

2018 Ford Fiesta ST

Schon putzig, der Ford Fiesta ST. 4,07 Meter kurz, zwar sportlich gekleidet, aber alles in allem ziemlich dezent. Unter der Haube werkelt ein Dreizylinder, aber auf der Motorabdeckung sowie unter dem digitalen Tacho trägt der Fiesta stolz den Ford Performance Schriftzug. Wie süss, ein Kleiner, der gerne ein Grosser wäre! Naja, Träumen darf man ja. Doch der Fiesta ST träumt nicht, er lehrt der Konkurrenz das Fürchten! Was der kleine Kraftprotz auf der Strasse abliefert, ist kaum zu fassen. Er wirkt so zahm von aussen, dabei steckt ein echtes Raubtier hinter der zierlichen Fassade!

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Seat Leon Cupra R: Manieren sind für Weicheier

2017 Seat Leon Cupra R

Nichts ist so gross wie die Diskrepanz zwischen Papier und Strasse. Zur Krönung der Leon-Baureihe stellen die Spanier eine auf 799 Einheiten limitierte R-Version ihres Heisssporns auf die Räder. Der ist nichts Geringeres als das stärkste Seat Serienmodell aller Zeiten – doch der Output auf dem Papier liest sich dürftig. Wahnwitzige 7 kW leistet der böse R mehr als seine braven Brüder. Wer ein so fein kalibriertes Popometer hat, dass er dieses Leistungsplus spürt, soll sich bitte bei mir als Co-Tester melden. Die Leistung ist also zweitrangig. Trotzdem fährt der Cupra R zielgenau dorthin, wo sich profane Cupras nur selten verirren: Nämlich mitten ins Herz eines echten Petrolheads.

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Hormonspritze: Seat Leon Cupra ST 370 by ABT

2018 Seat Leon Cupra ST 370

Beim Leon Cupra ST ab der Stange besteht zwischen dem Design und dem Verhalten des Autos eine gewisse Diskrepanz. Das Design mit bösem Blick, scharfen Sicken, sportlich gezeichneten Felgen und dahinter schimmernder gelochter Bremsscheibe schürt hohe Erwartungen – und ein etwas verwegener Charakter. Doch die erhoffte Verwegenheit tritt nicht mal ansatzweise zu Tage. Schnell, aber brav wie ein Lamm absolviert der Kombi seine Aufgabe. Der Cupra ST 370 mit ABT Leistungstuning bringt genau die nötige Schärfe mit, die der Serie fehlt!

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Bentley Mulsanne Speed: Wenn Ihre Majestät es eilig hat

2018 Bentley Mulsanne Speed

Wer kleine Kinder hat, kann ein Lied davon singen. Das Kind brüllt und weint, doch alles wiegen und schaukeln nützt nichts. Essen mag es nicht und schlafen erst recht nicht. An diesem Punkt hilft meist nur noch eines: Ab ins Auto. Bereits nach wenigen Kilometern ist der Frieden in der Regel wiederhergestellt. Diese magische Wirkung und enorme Gelassenheit überträgt der Bentley Mulsanne Speed auf sämtliche Insassen. Das Flaggschiff der Briten ist ein weitgehend in Handarbeit gefertigtes Schloss auf Rädern und sobald man diesen Zufluchtsort betreten hat, entfällt sämtliche Anspannung. Ob Fahren oder gefahren werden – in diesem Luxussalon wird das Reisen zu einem besonderen Erlebnis.

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Renault Megane R.S.: Und wie hart bist du?

2018 Renault Megane R.S.

Da haben die Franzosen ihre Fangemeinde aber lange warten lassen! Über zwei Jahre seit dem Launch des aktuellen Megane hat es gedauert, bis der von Renault Sport scharf gemacht Hot Hatch der Konkurrenz in den Hintern treten darf. Diese Zeit hat sich jedoch definitiv gelohnt. Die zentrale Frage lautet nämlich nicht, ob es ein Megane R.S. sein soll, sondern welcher! Eine beeindruckende Konfigurationsvielfalt holt sowohl den sportlichen Alltagsfahrer, als auch den Hardcore-Fan ab. Zwei unterschiedliche Testwagen stellen sich – Am Ende bleibt die Qual der Wahl sowie der Wunsch, dass sich Renault von Volvo inspirieren lässt…

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Toyota Yaris GRMN: Der Meister, der vom Himmel fiel

2018 Toyota Yaris GRMN

Die Hoffnung stirbt zuletzt, heisst es so schön. Kann Toyota noch Sportwagen bauen? Wird Toyota überhaupt noch Sportwagen bauen? Oder gibt es nur noch sparsame, aber langweilige Hybride? Okay, der GT86 ist per Definition zwar ein Sportwagen, aber die Verkaufszahlen sind alles andere als berauschend und das hat seinen Grund: Es fehlt dem perfekt ausbalancierten Handlingtalent einfach an Motorpower. Die nötige Power hat jetzt dafür ausgerechnet die Unschuld vom Lande bekommen: Der Yaris! Die kleine Knallbüchse zeigt auf eine herrliche Art und Weise, was herauskommen kann, wenn man den Performance-Ingenieuren einfach mal freie Hand lässt und Gedanken an Umwelt und Komfort beiseite schiebt!

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Jaguar F-Type i4: Magerkost

2018 Jaguar F-Type P300

Es ist die grösste Frage, aber gleichzeitig auch die falsche Frage: Kann der F-Type mit dem Vierzylinder so viel Spass machen wie seine grösseren Brüder? Das ist fast schon eine rhetorische Frage, denn die einzig mögliche und richtige Antwort ist «nein». Aber das will er gar nicht. Mit dem Basismodell möchten die Briten das F-Type Erlebnis einer breiteren Klientel zugänglich machen. Der Preis sinkt durch den Verzicht auf Hubraum und Zylinder erheblich und es soll schliesslich nicht nur Sound- und Leistungsfetischisten geben da draussen. Allerdings ist der Preisvorteil beinahe der einzige Vorteil, weshalb sich der Basis F-Type – zumindest bei mir – nicht ins Langzeitgedächnis einbrennen wird.

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Next Level: Audi A7 Sportback

2018 Audi A7 Sportback

Ein Druck auf die Fernbedienung und die Show kann beginnen. Mit einem für ein Auto durchaus spektakulären Lichtspiel begrüsst der Audi A7 Sportback seinen Fahrer. Nicht schlecht! Aber das ist nur der Anfang. Dieser todschicke Gran Turismo ist bis unters Dach mit Hightech vollgestopft, fast so leise wie ein schalltoter Raum und begeistert mit einem messerscharfen Handling. Vorsprung durch Technik? Aber sowas von. Dieses Auto ist sogar weiter, als es das Gesetz erlaubt.

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Das Ende der Geschichte: VW Beetle

2017 VW Beetle Cabrio

Insgesamt 320’637 Käfer hat die Amag gemäss eigenen Abgaben innert 35 Jahren verkauft – der Erste im Jahr 1948, der Letzte anno 1983. Macht 9161 Einheiten pro Jahr. Von solchen Verkaufzsahlen konnte der neue Beetle seit Anbeginn seiner Zeit nur träumen. 2017 wurden 300 Beetle neu zugelassen, was dem Niveau vom Audi TT entspricht – mit dem Unterschied, dass der Beetle eigentlich ein Auto für die Masse sein sollte, während der TT ein Nischenprodukt ist. Obwohl der moderne Käfer tolles Fahrverhalten mit trendigen Optikpaketen vereint, ist etwas gewaltig schief gelaufen. Stand er im Schatten der Konkurrenz aus dem eigenen Haus? Entfernte er sich zu sehr von seinen Käfer-Wurzeln? War er zu teuer? Wurde er falsch vermarktet? Von allem etwas? Fragen, die wohl nie abschliessend beantwortet werden. Zeit, mit dem Beetle Cabrio auf Abschiedstournee zu gehen.

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Pubertär: Mini Cooper SD

2018 Mini Cooper SD

Wer Kinder im Teenager-Alter hat, kennt es vielleicht. Die eigene Zimmertür ist übersät mit mehr oder minder freundlichen Aufklebern. So wird beispielsweise klar gemacht, dass Erwachsene nicht erwünscht sind. Oder es ist ersichtlich, welche angesagte Marke das Herz des Heranwachsenden erobert hat. Auch der geliftete Cooper zeigt voller Stolz, wofür sein Herz schlägt: Nämlich seine Heimat! Nicht weniger als acht Union Jacks finden sich im Interieur, zudem ziert das britische Nationalsymbol auch die Felgen und sogar die LED-Rücklichter verweisen auf die grosse Insel. Wie richtige Teenager macht der Cooper SD vieles toll, kann einem aber mächtig auf den Sack gehen und vor allem: Er kostet eine Menge Geld.

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Porsche 911 GT2 RS: Machtwort gesprochen, Machtwort ge-sprochen!

2018 Porsche 911 GT2 RS

Der Porsche 911 GT2 RS ein fahrendes Machtwort, ein Superlativ auf Rädern. Das Konzept des 911ers mit Strassenzulassung wurde auf die Spitze getrieben und Porsche hat ein Biest erschaffen, dass auf sämtlichen Rennstrecken glänzt. Auf normalen Strassen kann das Potenzial nicht einmal ansatzweise ausgetestet werden. Für Passagiere wäre zudem ein Warnhinweis angebracht: Schwangere und herzkranke Personen bitte nicht einsteigen! Zu extrem sind die möglichen G-Kräfte. Eine Achterbahnfahrt ist der reinste Spaziergang im Vergleich zu diesem Supersportler.

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American Bad Boy: Chevrolet Camaro

2018 Chevrolet Camaro

Die Liste der Vorurteile ist lang. Protzkarre, Zuhälterschlitten, behäbige Kiste, Benzinvernichter, kann nur geradeaus, besteht nur aus Plastik. Selbstverständlich erfreut sich der Camaro auch einer grossen Fangemeinde, doch ausserhalb ebendieser stösst er – vorsichtig ausgedrückt – nicht gerade auf Gegenliebe. Es würde aber allen Skeptikern nicht schaden, eine ausgiebige Runde damit zu fahren. Dass dem Camaro sein verruchter Ruf vorauseilt, lässt sich mit seinem machomässigen Design zwar kaum ändern. Fahrdynamisch setzt das Muscle Car aber mehr als nur ein Ausrufezeichen, ganz zu schweigen vom Hormon-Cocktail, den dieser Traum zu einem Motor freisetzt!

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Kuckucksauto: Opel Ampera-e

2017 Opel Ampera-e

Wollte Opel den Ampera-e etwa nicht? Natürlich schon, schliesslich wurde der kompakte Stromer mit einer NEFZ-Reichweite von 520 Kilometern letztes Jahr als Reichweiten-Champion angepriesen – was er in seinem Segment immer noch ist. Will Opel den Ampera-e jetzt als PSA-Mitglied nicht mehr? Natürlich schon, schliesslich ist er immer noch der einzige reine Stromer im Portfolio und hilft so, den Flottenverbrauch zu senken. Trotzdem ist der Ampera in meinen Augen kein richtiger Opel, sondern ein amerikanischer Chevrolet Bolt, der das Opel-Logo trägt. Zwar wird er zu Recht hierzulande vermarktet und er hat durchaus seine Reize, aber der Feinschliff seitens Opel fehlt gleich an verschiedenen Stellen.

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Make Opel great again: Opel Insignia GSi

2018 Opel Insignia GSi

Man ist in der Schweiz zwar auf Kombis versessen, aber mit der Insignia Limousine hat Opel so richtig einen rausgehauen. Die fliessenden Linien lassen das Auto gleich viel hochwertiger wirken als den Kombi. Mit diesem Auto braucht man sich nirgends zu verstecken, egal, wo man vorfährt. Als GSi ist der Insignia technisch und optisch zusätzlich geschärft, jedoch nicht unter der Haube. Zugegeben: Etwas Skepsis schwang bei mir bezüglich der Frage, ob der GSi mit dem 154 kW starken Biturbo-Diesel nicht doch mehr Marketing-Traum als Fahrerauto ist, mit. Am Ende beantwortet der Insignia GSi jedoch alle Fragen zufriedenstellend – wirft aber eine umso grössere auf.

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Zeitreise: Aston Martin Rapide S

2017 Aston Martin Rapide S

In einer Zeit, in welcher Schlagworte wie Automatisierung, Digitalisierung und Elektrifizierung die Autowelt beherrschen, wirkt der Aston Martin Rapide S wie ein Relikt. Das schrumpft die Begehrlichkeit, die dieses Auto ausstrahlt, aber nicht im geringsten. Im Gegenteil, denn unter der majestätisch langen Haube schlummert eine Art von Triebwerk, die man heute bei einem Neuwagen lange suchen muss. Ausserdem ist dieser Wagen nicht nur zeitlos schön designt, sondern verleiht dem Reisen mit seinen zahllosen Eigenheiten eine ganz besondere Note. Wer mit diesem exklusiven und seltenen GT vorfährt, setzt nicht nur ein stilistisches Zeichen, sondern darf sich auch bewundernden Blicken gewiss sein. Das setzt aber eine gewisse Nachgiebigkeit voraus, denn bei aller Schönheit und Faszination: Der Rapide S ist nicht frei von Schwächen.

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Trend bei Autokäufen geht zu Benzinern und E-Autos

Smart Electric aufladen

Das vergangene Jahr brachte der Schweiz einen neuen Rekord bei der Anzahl der neu zugelassenen Fahrzeuge. Das geht aus den offiziellen Zahlen hervor, die vom Bundesamt für Statistik der Schweizerischen Eidgenossenschaft veröffentlicht wurden. Danach war der Anteil der neu zugelassenen Güterfahrzeuge und Elektroautos im Jahr 2017 besonders hoch.

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Schweigen und Geniessen: BMW M550d Touring

2018 BMW M550d Touring

Was für ein Gegensatz: Die Bayerischen M-Modelle zelebrieren unverhohlen ihre Muckis und überbieten sich gegenseitig mit offensiver und angriffslustiger Ausstrahlung. Und dann gibt es den M550d Touring. Ein fast schon unscheinbarer Kombi, trotz serienmässigem M-Sportpaket. Seine Kraft scheint in sich zu ruhen, aber davon darf man sich nicht täuschen lassen. Innert Sekundenbruchteilen kann der Kombi seine kultivierte Hülle fallen lassen und den Rohling zum Vorschein bringen! Dies trägt er aber nicht nach aussen, denn: Ein Gentleman schweigt und geniesst.

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Knallkörper: Hyundai i30 N

2017 Hyundai i30 N

Was für ein Senkrechtstart! Aus sportlicher Sicht hat sich der Hyundai i30 aus dem Nichts vom Nobody zum Helden hinauf katapultiert. Dank dem scharfen Zusatz N, der sowohl für die Nürburgring Nordschleife als auch das Entwicklungszentrum Namyang steht, haben die Koreaner ab sofort einen heissen Kompaktsportler am Start! Der bietet nicht nur immensen Fahrspass, sondern schenkt einem auch ein wohlig warmes Gefühl ums Herz. Dass er mit einem kleinen Gewichtsproblem zu kämpfen hat, macht ihn nicht weniger attraktiv.

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Carhelper.ch: Transparente Preise für Autoservice & Reparaturen

Ein junges Schweizer Start-Up ermöglicht Autofahrern, online Preise für den Autoservice und Reparaturen abzufragen und diesen direkt zu buchen. Wie es zu dieser Idee gekommen ist, erklärt Matthias Gerber, CEO von Carhelper: «Vielen Autofahrern dürfte dies ja bekannt vorkommen. Sie bringen ihr Auto zum regelmässigen Service in die Werkstatt, ohne vorher wirklich den Endpreis zu kennen. Danach ergibt sich die Preisgestaltung oft als nicht nachvollziehbar. Dazu kommt meistens noch, dass die Garage die Vorgaben der Autohersteller einhalten muss, und schon variieren die Kosten stark je Garage. Ein Vergleich von Garagenpreisen war bisher nicht möglich. Und wir wollten das ändern, denn wir erkannten den Wunsch nach fairen und transparenten Preisen für den Auto-Service und die Reparaturen».

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